Playerunknown’s Battlegrounds: Erfolgsrezept IV

In unserer PUBG-Artikelreihe haben wir uns nun mit dem Erfolgsweg von Brendan Greene befasst und haben über die vefügbaren Maps gesprochen, nun wird es Zeit für das Mid und Engame.

Ersten Teile verpasst? Gehe hier zum Anfang der PUBG-Reihe!

Midgame-Strategie

Ab und an ist ein wenig Looten auch im Midgame noch in Ordnung vor allem um Healitems zu finden, aber man sollte zu diesem Zeitpunkt auf keinen Fall sich nur noch aufs Looten konzentrieren, außer man hat im Earlygame so viel Pech gehabt, dass man keine andere Wahl hat.

Fertig gelootet? Dann auf in den Kampf!

Im Prinzip kann man im Midgame zwischen 3 Strategien unterscheiden auf die ich jetzt genauer eingehen werde. die 3 Strategien unterscheiden sich anhand der Position die man im Vergleich zur Zone einnimmt:

  1. mit der Zone
  2. in der Zone
  3. am Zonenrand

Natürlich können die jeweiligen Strategien für jede einzelne Zone neu angepasst werden, sodass es jedesmal zu anderen Arten von Gefechten kommen kann.

 

1 mit der Zone

Manchmal brauch man dann doch ein Farhzeug um noch rechtzeitig in die Zone zu kommen

Bei dieser Strategie versucht man sich möglichst mit der blauen Zone zu bewegen, wann genau man sich auf den Weg in die neue Zone machen sollte, kommt dabei darauf an wie schnell sich die blaue Zone bewegen wird (größerer Abstand zur neuen Zone = schneller; je kleiner die Zone insgesamt desto schneller) und natürlich ob man ein Gefährt besitzt, welches man noch einsetzen möchte.

Der Vorteil: Viele Spieler versuchen vorher schon Stellung in der Zone zu beziehen um keinen Schaden durch die Zone zu erhalten, sodass man selten auf Feinde stößt und falls man doch welchen auf dem Weg begegnet, dann sind diejenigen meistens auch damit beschäftigt in die Zone zu kommen.

Der Nachteil: Am Zonenrand könnten bereits einige Spieler warten die nur die Spieler ab farmen wollen die mit der Zone laufen.

 

2 in der Zone

Bei dieser Taktik versucht man sich möglichst mittig in der neuen Zone zu platzieren. Natürlich ist damit nicht die mathematische Mitte gemeint, sondern nur die ungefähre Mitte mit einer guten Deckung. Dies kann sowohl eine Häusergruppe sein oder ein Bergkamm mit Steinen und Bäumen.

Der Vorteil: Anschließend sind die Wege für die nächste Zone nicht weit und man kann die Bewegungen der Gegner gut beobachten und den ein oder anderen Kill machen.

Hat man sich relativ mittig positioniert, muss man im späteren Verlauf nicht viele Wege in Kauf nehmen und kann die Zugänge zur eigenen Deckung ab campen

Der Nachteil: Die Gegner können in allen Himmelsrichtungen sein. Gerade wenn man das Feuer auf einen Feind eröffnet und keinen Schalldämpfer besitzt, ist die eigene Position schnell verraten und weitere Feinde können daraufhin einen von anderen Richtungen aus  attackieren.

Sobald die neue Zone angezeigt wird, sollte man sich erneut auf dem Weg machen um wieder die Mitte der Zone platzieren zu können.

 

3 am Zonenrand

Bei dieser Strategie versucht man sich eine gute Deckung zu suchen bei der man besonders gut richtung Zonenmitte geschützt ist. Denn man versucht bei dieser Strategie, die Personen, welche auf den letzten Sekunden versuchen in die Zone zu kommen, zu erschießen.

Ok, so sollte die Deckung am Zonenrand nicht aussehen, aber Spaß muss ab und an ja auch sein 🙂

Der Vorteil: Selbst wenn man kein Aim-Gott ist, hat man hier durch die bessere Position einen entscheidenden Vorteil, denn der Gegner ist unter Beschuss nicht mehr in der Lage einfach in die Zone zu rennen, sondern muss sich Deckung suchen und unter Umständen auch das Feuer erwiedern. Dabei gehen natürlich wertvolle Sekunden verloren um in die Zone zu gelangen und es kann durchaus passieren, das der Feind noch Schaden durch die Zone kassiert und dadurch es nicht mehr in den sicheren Bereich hinein schafft.

Der Nachteil: Natürlich weiß der geübte Spieler, dass man Zonenrand vor allem in Häusern gerne mal der ein oder andere Spieler sitzt und nimmt entweder einen Umweg in Kauf oder zielt direkt auf alle möglichen Verstecke oder Fenster um nach potentiellen Gegnern Ausschau zu halten.

Außerdem muss man sobald die neue Zone erscheint zu hoher Wahrscheinlichkeit wieder eine neue Position suchen.

 

Airdrops

Natürlich sollte man die Airdrops besonders im Midgame nicht außer acht lassen, da diese eine Strategieanpassung erfordern könnten. Daher möchte ich an dieser Stelle genauer darauf eingehen was bei Airdrops zu beachten ist, wann man gut an einen Drop heran gehen kann oder wann man lieber die Finger davon lassen sollte.

Diesen besonders praktischen Tarnumhang sowie die M24 findet man nur in Drops

Grundsätzlich sei erstmal gesagt, dass sich Drops in der Regel immer lohnen, da dort besondere Waffen, die es im Spiel sonst nicht zu finden gibt und / oder sehr gute Ausrüstung zu finden ist.

Go for it

Der Drop fällt dir quasi vor die Füße, du weißt, dass gerade keine Gegner in der Nähe sind, weil du die Umgebung bereits im Vorhinein gut überprüfen konntest und du hast auch noch beim Looten gute Deckung? Warum überlegst du da noch schnapp dir den Drop!

Manchmal hat man einfach mehr Glück als Verstand und der Drop landet einfach genau vor einem

Alternativ bist du im Team unterwegs und ihr seit mit einem oder mehreren Fahrzeugen ausgestattet, dann könnt ihr zusammen zum Airdrop fahren, dabei sollte vorher klar sein wer den Drop lootet, wer Fahrer ist um schnell den Drop wieder zu verlassen und wer die Umgebung im Auge behält um den Lootenden zu beschützen.

Finger weg

Der Drop ist relativ weit weg und auf dem Weg dorthin musst du ohne Deckung laufen, definitiv keine gute Idee, suche dir lieber eine gute Position mit Deckung und versuche die Personen die zum Drop gehen daran zu hindern oder wenn es geht sogar zu töten.

Falls der rote Rauch verzogen ist und bis dahin keiner am Drop gewesen ist, kann man immer noch versuchen zum Drop zu gehen, doch es bleibt ein gewisses Risiko, dass andere, weiterhin auf den Drop zielen.

 

Nun wird es langsam Zeit für unseren letzten Teil das Lategame und unser Fazit!

 

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About Luana

Junge, leidenschaftliche Gamerin und Hobbyjornalistin. Besonderes Interesse an Rollenspielen wie Dragon Age aber auch MOBAs (vor allem LoL), MMORPG und dem in oder anderem Game für zwischendurch. Spezialisiert auf den PC, denn "Keine Konsole kann gegen meinen Gaming-Rechner anstinken" :D

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