Das Jahr 2017 gehört dem Battle Royal

Das Jahr neigt sich dem Ende und wir haben alle eine Menge Games dieses Jahr gezockt. Darunter waren einige Fortsetzungen wie beispielsweise Resident Evil 7, Halo Wars 2, Mass Effect: Andromeda, Call of Duty: WWII oder South Park: Die rektale Zerreißprobe, aber auch einige vollkommen neue Titel wie Divide, For Honor und Horizon Zero Dawn.

Doch besonders beliebt waren dieses Jahr vor allem Battle Royal bzw. Last Man Standing Games in denen man entweder alleine oder im Team gegen eine vielzahl anderer Spieler antritt. Wieso uns dieser Spielmodus besonders faziniert und welche Games es gibt, erfahrt ihr hier…

Battle Royal Games im Überblick

The Culling

The Culling ist besonders nah an der durch die Tribute von Panem bekannte Kulisse angelegt, es ist ein Dschungel iklusive eines Stadions. Auch das überall vorkommende Branding von Culling in der Map gibt einen das Gefühl bei Hunger Spielen teil zu nehmen.

In der Egoperspektive kämpft man gegen 15 andere Spieler bzw. 14, wenn man im Duo in den Kampf zieht. Dabei kämpf man vor allem im Nahkampf, da es ähnlich wie bei den Hunger Games kaum Schusswaffen gibt.

Der Schwerpunkt des Games liegt eher in Rudimentären Waffen beziehungsweise dem Erstellen von improvisierten Waffen. Selten gibt es auch mal was geiles wie ne Kettensäge oder Dynamit.

 

Last Man Standing

Last Man Standing hat das Programm zum Namen gemacht 😉 . Und ist vor allem für diejenigen intressant, welche einfach mal ihre Zehen in einen Battle Royal Modus tauchen wollen ohne direkt dafür Geld aus zu geben. Damit ist das Free-to-Play Game gerade für Neulinge des Genres etwas.

Überraschend obwohl das Game Free-To-Play ist, hat es doch eine besondere Tiefe und eine Menge Gameplayfeatures. 100 Spieler pro Map wollen wissen wer der Beste unter ihnen ist.

Natürlich suchewn auch hier die Spieler nach Waffen und Ausrüstung, was PUBG-Kennern fehlen wird sind die Fahrzeuge, dafür ist jedoch die Waffenauswahl um einiges größer!

 

Fortnite Battle Royale

Fortine hat sich nicht lumpen lassen und ist mit auf den Battle Royal Zug aufgesprungen. Wer also auf Comicgrafiken steht und trotzdem ein Battle Royal Modus sucht, ist bei Fortine Battle Royal genau richtig, vorausgesetzt man bringt auch ein wenig Kreativität mit!

Denn bei diesem Game kann man nicht nur die Feinde besiegen, sondern auch Ressourcen abbauen, Häuser bauen oder Rampen erstellen mit denen man leichter Berge erklimmen kann. So ist natürlich die Map in jedem einzelnen Spiel etwas anders und man sollte genau darauf achten, wo ein Gegner Deckung nehmen könnte.

 

H1Z1: King of the Kill

Bevor der Entwickler und Erfinder von Playerunknown Battlegrounds Brendan Greene sich seinem eigenen Projekt widmete, wurde er unter anderem bei H1Z1: King of the Kill zur Hilfe gerufen. Dadurch ergeben sich natürlich einige Ähnlichkeiten, aber trotzdem ist es ein vollkommmen anderes Spiel.

 

Hier gibt es nur eine geringe Anzahl an Waffen, welche etwas einfacher in der „Bedienung“ sind bzw. durch die geringere Anzahl auch leichter zu erlernen sind. Zusätzlich kann man sich nicht aussuchen wo man am anfang des Games landet, sondern wird an einem Punkt mit mehreren anderen Spielern abgeschmissen, sodass gerade am Anfang der jeweiligen Runde, es zu hektischen Tumulten und wilden Schießereien kommt.

 

Wer also mehr auf schnelle Shooter steht und weniger auf das strategische Spiel, dem verstecken in Büschen und dem Suchen nach Gegnern verbringen will. Könnte das schnellere Spiel von H1Z1: King of the Kill besonders gut gefallen.. Auch die Tatsache, dass es günstiger ist als PUBG, könnte einen zusätzlichen Anreiz zum Kauf bieten.

 

Playerunknown Battlegrounds

Es wurden nicht grundlos mehrere Millionen Titel von Playerunknown Battlegrounds verkauft, denn der Chefentwickler und Schöpfer von PUBG Brendan Greene ist ein eingefleischter Battle Royal Fan. Neben wie bereits erwähnt H1Z1 war er auch an dem Battle Royal Modus von Arma 3 beteiligt.

Die Erfahrung, welche er in Arma 3 machen konnte zeigt sich in PUBG ganz deutlich. Playerunknown Battlegrounds verzischtet dabei auf Kompliziertes Crafting oder komplexe Nahkampfsysteme, sondern legt das Hauptaugenmerk auf messerschafe Schießereien und dem taktisch-strategischem Spiel.

Na. gut normalerweise parkt man seinen Van nicht umbedingt im Treppenhaus 😀

Dadurch fühlt sich PUBG realistischer als jedes andere Battle Royal Game auf dieser Liste an und führt zu reaktivem Gameplay, welches richtig süchtig machen kann und sich immer wieder anders anfühlt.

Vor ein paar Tagen, hat Playerunknown Battlegrounds es aus dem Early Access in die offizielle Veröffentlichung geschafft und die meisten Kinderkrankheiten und Bugs behoben, natürlich ist ein Spiel niemals wirklich Bugfrei, aber die Entwickler arbeiten immer weiter daran Neues wie eine weitere Map sowie alt gekanntes zu verbessern.

Auch besonders schön ist man kann nicht nur im Solo oder Duo-Modus in den Kampf ziehen auch ein 3-Mann oder 4-Mann Squad sind möglich. Teammitglieder können einen nach bedrohlichem Beschuss noch eine Zeit lang wiederbeleben, solange man nicht an seinen Wunden verblutet. Das heißt man siegt oder stirbt zusammen.

Inszwischen gibt es einige Costumgames, bei denen es auch einen Zombie Modus gibt. Bis zu 10 Menschen können gegen eine Horde von Zombies antreten, welche jedoch bis jetzt nur mit Schlägen auf die Menschen einprügeln können.

Durch diese verschiedenen Möglichkeiten, den immer wieder packenden Gefechten, die Vielzahl an gleichzeitig spielenden Personen (über 3 Mio.) und dem Versuch Cheating so gut es geht zu unterbinden (bereits über 1,5 Mio gebannte Spieler) ist für uns PUBG das Spiel des Jahres 2017!

About Luana

Junge, leidenschaftliche Gamerin und Hobbyjornalistin. Besonderes Interesse an Rollenspielen wie Dragon Age aber auch MOBAs (vor allem LoL), MMORPG und dem in oder anderem Game für zwischendurch. Spezialisiert auf den PC, denn "Keine Konsole kann gegen meinen Gaming-Rechner anstinken" :D

One Reply to “Das Jahr 2017 gehört dem Battle Royal”

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